Solarspeicher richtig dimensionieren: Wie viel kWh brauchst du wirklich?
Zu klein gewählt, bringt ein Speicher wenig – zu groß, zahlst du drauf. So findest du die passende Speicherkapazität für dein Balkonkraftwerk.
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Die richtige Speichergröße für dein Balkonkraftwerk finden
Speicher für Balkonkraftwerke gibt es typischerweise zwischen 0,5 und 2,5 kWh Kapazität. Die richtige Größe hängt davon ab, wie viel Strom dein Balkonkraftwerk an einem Sonnentag erzeugt und wie viel davon du erst nach Sonnenuntergang verbrauchst.
Groben Bedarf abschätzen
Ein 800-Wp-Balkonkraftwerk erzeugt an einem guten Sommertag grob 2,5–4 kWh. Verbrauchst du tagsüber wenig (z. B. weil du arbeiten bist), bleibt ein Großteil davon für den Abend übrig – ein Speicher mit rund 1–2 kWh Kapazität kann diesen Überschuss meist gut auffangen.
Warum größer nicht immer besser ist
- An kürzeren Wintertagen erzeugt dein Balkonkraftwerk oft gar nicht genug Strom, um einen großen Speicher überhaupt zu füllen.
- Ein überdimensionierter Speicher verlängert die Amortisationszeit, ohne im Sommer einen echten Mehrwert zu bringen.
- Wichtiger als reine Kapazität ist oft die maximale Lade-/ Entladeleistung – sie bestimmt, wie schnell der Speicher Leistungsspitzen abdecken kann.
Erweiterbare Speicher als Kompromiss
Viele aktuelle Speichersysteme lassen sich modular um weitere Kapazität erweitern. Startest du mit einer kleineren, günstigeren Basiskapazität, kannst du bei Bedarf später nachrüsten – das senkt das Risiko einer Fehlinvestition.
Fazit
Orientiere dich an deinem tatsächlichen Abendverbrauch, nicht an der größtmöglichen Kapazität. Vergleiche Speicher zusätzlich immer über den Preis pro kWh – so erkennst du, welches Modell für deine Kapazität wirklich fair bepreist ist.
